Toms Flug am Montag, 29.03.2021

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Nr.

703

Gerät

Gleitschirm

Startplatz  

Buchenberg

Landeplatz  

Buchenberg

Startzeit

15:00

Flugzeit

0:15

Höhenwind  

NW

Der Schnee verdampft

Waren vor nur drei Tagen die Wiesen fast bis ganz runter noch schneebedeckt und die freien Flecken unten vollgesogen wie ein Schwamm, so sind sie jetzt nicht nur fast bis zur Waldgrenze schneefrei, sondern auch ordentlich trocken gefallen.
Oben ist gut was los, wenn auch deutlich weniger Touris als am Freitag. Flieger aber jede Menge. Die meisten stauen sich am Oststart, der Wind sieht aber ohnehin besser für den Almstart aus. Heute stehe ich dort am Start mit hochnotpeinlich total verwickelten Leinen auf der linken Seite. Einen schönen Dank nochmal an den sehr geschickten Helfer beim Entschlaufen und an die sehr geduldigen nachfolgenden Piloten die mit Schirm hochhalten unterstützend an der Lösung meines Leinenchaos beteiligt waren! Das hatte ich noch nie, jedenfalls nicht am Start. Ich nehme mir vor nun schon im Hinterraum die Leinen zu prüfen und auch gleich eingehängt mit Blume zum Start zu erscheinen. Gerade am Almstart ist einfach kein Platz, um wie am Oststart am Rande des Starts derlei Aktionen durchzuziehen.
Heute ist da, wo am Freitag noch sauberer Schnee war, eine Pfütze genau dort wo der Schirm eigentlich am besten liegt. Lege ich ihn also dahinter aus. Dort ist aber definitiv kein Wind mehr am Boden und ich ziehe ihn mit zu wenig Impuls an, sodass die Kappe zwar immerhin knapp trocken über die Pfütze schwebt, ich aber ein gutes Stück rückwärts den Hang runter laufen darf bis sie den Wind ordentlich abbekommt. Ab dann geht es dann wie es sein soll.
Der Luftraum ist heute gut mit an die 30 GSen geflutet, weswegen ich einige Ausweicher am Aufwind vorbei fliegen muss. Die Kurven dazu leite ich zu brutal ein, scheinbar kommen die Peak One gemäßen Reflexe wieder hoch, was der Optic prompt und willig mit steilem Abtauchen in den Kreis beantwortet. Fühlt sich zwar alles sicher und beherrschbar an, aber kostet natürlich gleich mehrmals wertvolle Meter. Ich kann immerhin noch ein bisschen auf halber Höhe rumgondeln aber dann lässt es mich aus. Nächstes mal also mit mehr Ruhe meinen neuen Flitzer manövrieren. Mir scheint, dass der ganze Pulk flautenbedingt auch etwas absinkt. So langsam tropft dann ein Großteil der Meute runter.
Unten stelle ich dann zu allem Überfluss fest, dass sich die Sohle eines meiner schweren Bergstiefel mittig im Kern auflöst. Naja, die schweren Klötze waren mir sowieso nicht so sympathisch.


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Die letztes Jahr neu installierten Stufen im Bachlauf


Peter am Start







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Tom's Flugbuch v0.9 vom 15.08.2014